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Betrifft: Urlaub dahoam, Teil 3


Habt Ihr mittlerweile schon praktische Erfahrungen sammeln können mit unseren Tipps zum heimischen Erlebnisurlaub? Schon erste körperliche Kontakte mit den Nachbarn erlebt? Habt Ihr Eure Umgebung völlig neu wahrnehmen können? Wenn (noch) nicht: hier folgen weitere spannende Kreativ-Vorschläge zum Nachspielen.



Tipp #5: Urlaub im Gebüsch


Überrasche Deine Lieben doch mal mit einem Abenteuerurlaub, an dem auch sie ihre helle Freude haben: Suche ohne Ankündigung eine abgelegene Gegend im Grünen auf, verstecke Dich dort eine Woche lang und teile Deinen sämtlichen Freunden, Bekannten und Verwandten per SMS mit, wo ungefähr Du Dich befindest. Sie haben den Auftrag, Dich zu suchen - was für ein Spaß!


Gehe professionell an die Sache heran: Verstecke Dich mit aller Rafinesse. Trage einen Tarnanzug. Schmiere Dir Erde ins Gesicht. Bewege Dich nur kriechend vorwärts. Sei absolut lautlos. Mach kein Feuer. Übernachte in Erdlöchern. Und wechsle regelmäßig Deine Position.


Wenn niemand es schafft, Dich zu finden: sei stolz! Wenn niemand es schafft, Dich zu finden, weil niemand Dich gesucht hat: sei sauer!


Tipp #6: Verkehrsinsel-Hopping


Zu den letzten unentdeckten Oasen der Entspannung gehören zweifelsfrei die innerstädtischen Verkehrsinseln. Hier macht Dir niemand den Platz streitig, hier dürfte kaum wie aus dem Nichts eine lärmende Touristengruppe auftauchen, die Dir die Ruhe nimmt, die Aussicht verdirbt und Deine letzten Nerven raubt - also nahezu der ideale Ort, um ungestört zu chillen und die Seele baumeln zu lassen.


Doch nach 20 bis 30 Minuten ist Schluss mit lustig, denn spätestens dann dürfte die von den Verkehrsteilnehmern oder Anwohnern herbeigerufene Polizei eintreffen. Und da Urlaubsstimmung und der Anblick von Uniformen nicht miteinander harmonieren, empfiehlt es sich, rechtzeitig das Weite zu suchen.


Aber es gibt ja Unmengen weiterer Verkehrtsinseln. ‚Hüpfe‘ im 20-Minuten-Takt von einer zur anderen, so bleibst Du völlig unbehelligt und kommst ganz schon weit rum.


Tipp #7: Tierpark bei Nacht


Kennst Du das auch? Urlauber, die begeistert erzählen von sensationellen Tierabenteuern an exotischen Orten? Zum Beispiel Whale-Watching in Australien, Löwen-Safari in Namibia oder Elefanten-Reiten im Dschungel? Da kannst Du getrost abwinken, das ist Schnee von gestern.


Die besten Tierabenteuer erlebst Du hier, mitten in Deiner Heimal. Besuche den nächstgelegenen Tierpark. Verstecke Dich abends kurz vor Schließung hinter einem dicken Baum. Wenn es dunkel ist, klettere vorsichtig und leise in Dein Lieblingsgehege, besuche zum Beispiel die Kängurus oder die Zwegponys oder die Kamele.


Siehst Du in der Nacht ihre dunklen Augen? Fühlst Du ihren Atem? Bist Du extrem aufgeregt? Hast Du Respekt vor ihnen? Bist Du in direktem Kontakt mit wilder Natur? Musst Du dafür nach Australien? Na also!


Und: Wer inzwischen schon alle Tierarten bei Nacht kennt, dem empfehlen wir ‚Bauernhof bei Nacht‘. Eine Nacht zwischen 2.000 Legehennen in Bodenhaltung wirst Du nie vergessen.


Tipp #8: Taverna Mykonos


Reserviere Dir einen Tisch in einem griechischen Restaurant, in dem Du noch nie warst. Gehe vorher schwimmen oder duschen, trockne Dich aber nicht ab. Vor allem Deine Haare sollten tropfnass sein. Oder setze eine Badekappe auf.


Creme Dich dick mit geruchsintensiver Sonnenmilch (z.B. Tiroler Nussöl) oder After-Sun ein, sodass es ordentlich duftet. Lege Dir ein Strandtuch locker über die Schultern. Je nach Wetter bitte kurze Hosen und Badeschlappen.


Betrete das Restaurant, als kämst Du gerade vom Strand. Und jetzt vor allem: kein Wort deutsch sprechen. Genieße jetzt das echte ‚Mykonos-Gefühl‘.



 
 
 

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