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TSCHECHIEN

Nun also ab in die erste Etappe von 20 Touren, wenn alles klappt: nach Tschechien, Land der Biere, der Knödel und des Plastksprengstoffs. Allerdings nur mit 2/3 des Teams, da zum einen die Tanja ihre vorerst letzte Chemo-Behandlung durchleiden muss, zum anderen weil auf einem Motorrad nur Platz für zwei Biker ist.

Budweis
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Los geht’s mit Budweis, einer netten Kleinstadt, die im wesentlichen aus einer Brauerei und einem großen Hauptplatz mit wunderschönen Patrizierhäusern aus mehreren Epochen besteht. Das war’s dann auch schon. Das Bier ist extrem süffig, aber die Gründer der Brauerei hatten damals einen sehr teuren Fehler begangen: sie hatten vergessen, den Namen zu schützen. Und so darf eine US-amerikanische Plärre namens Budweiser verkauft werden, die es immer wieder schafft, den Titel als langweiligstes Abspülwasser zu erobern, ohne dass eine tschechische Krone in die Taschen der Gründer fließt - echt dumm gelaufen.

Prag
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Mit Prag konnte ich mich versöhnen, denn bei den letzten Malen kam sie mir immer mehr als Fassade vor, die dem Overtourism zum Opfer gefallen ist. Das hatte vor allem mit den vielen Asiaten zu tun, für die Prag das Einfallstor Richtung Westen war: Europe in five Days. Corona hat auch wenige Vorteile, und so waren es nur 3.000 Touries auf der Karlsbrücke - statt 30.000.

 

Wir haben es uns echt gegeben: Prager Burg, Altstadt, Wanderung durch die Prager Unterwelt und ein mittelalterliches Dinner: Prague in one Day 😊.

Krumau
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Zum Schluss ein kleines tschechisches Juwel am Fuße des Böhmerwaldes: ÄŒeský Krumlov, ein Traum in einer Doppelschleife der Moldau, inklusive Kanufahrt mit der Garantie zum Nasswerden.

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Die rund tausend Kilometer auf dem Hobel waren nach der Corona-Pause recht ungewohnt für Rücken und Sitzfläche. Aber allein die traumhaft schöne Fahrt durch den Bayerischen Wald war es wert.

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Line studiert nun Orthodoxe Theologie - ich unterstelle ihr, dass sie mir den Studieninhalt nicht in einem Satz erklären kann. Zudem zweifle ich an ihren kyrillischen Sprachkenntnissen. Aber das ist natürlich nur ein Parkstudium, um den Status einer Studentin zu bekommen. Sie plant, mit dem Medizinertest im kommenden Mai ihren Abiturschnitt von 1,6 wesentlich aufzubessern und dann im Wintersemester an der Uni München mit dem Medizinstudium anzufangen - mal sehen.

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Hat Spaß gemacht, die Vater-Tochter-Kiste - auch wenn mein Rektum da noch anderer Ansicht ist.

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